Niedrigenergiehaus

Per Definition bezeichnet man mit Niedrigenergiehaus einen Energiestandard für Neubauten, aber auch sanierte ältere Gebäude, die genaue geforderte energietechnische Anforderungslevel unterschreiten. Egal ob es bei Ihnen um eine energetische Sanierung oder den Neubau eines Niedrigenergiehauses geht, eine Energieberatung kann sich für Sie ganz bestimmt lohnen.

Was ist nun aber ein Niedrigenergiehaus und welche Vorteile hat der Bauherr davon? Ein Niedrigenergiehaus besitzt einen sehr niedrigen Energieverbrauch, der unter dem eines normalen Standardhauses liegt. Die Errichtung von einem Niedrigenergiehaus bedeutet keinerlei planerische Einschränkungen. Im Gegensatz zu solchen Auffassungen bietet ein modernes Niedrigenergiehaus unzählige gestalterische Umsetzungsmöglichkeiten für ein Traumhaus. Holen Sie sich besser den Rat von einem Bauberater um hier Sicherheit zu erlangen.

Für die Schonung der Umwelt durch Energieeinsparung werden Neubauten heute vermehrt als Niedrigenergiehaus geplant und gebaut. Ein Niedrigenergiehaus hat einen sehr reduzierten Verbrauch an Heizenergie, was erreicht wird durch eine optimierte Wärmedämmung. Die bestmögliche Wärmedämmung ist der wesentliche Faktor bei einem Niedrigenergiehaus. Bereits in der frühen Entwicklungsphase von einem Niedrigenergiehaus wird durch den Architekten Wert darauf gelegt, dass alle Baumaßnahmen, wie die optimale Isolierung von den Außenwänden und vom Dach, zu der gewollten Energieeinsparung führen. Damit nur ein kleiner Anteil der verbrauchten Energie ungewollt aus dem Niedrigenergiehaus entweichen kann, verarbeiten wir bei jedem Neubau nur von uns ausgewählte und sehr hochwertige Fenster und Türen bekannter Hersteller. Das ist deswegen außerordentlich bedeutsam, da in den nördlichen Bundesländern wesentlich strengere Vorgaben für ein Niedrigenergiehaus verlangt werden als in Süddeutschland.

Nachweisen kann man die Luftdichtigkeit in einem Niedrigenergiehaus durch einen sogenannten "Blower-Door-Test". Eventuelle Schwachstellen werden so im Niedrigenergiehaus einfach aufgezeigt und können vor dem Einzug durch den Bauherren entfernt werden. Diese Arbeiten garantiert eine sehr gute Energieeffizienz des Hauses, was am Ende zu geringen Energiekosten in einem Niedrigenergiehaus führt. Neben dem "Blower-Door-Test" kommt bei der Bewertung von Altbauten und zur Ermittlung von Schwachstellen die "Thermografie" zum Einsatz.

Ein Niedrigenergiehaus sorgt immer für ein ausgezeichnetes Raumklima, da als Folge der Bauweise in der kalten Jahreszeit viel Wärme im Haus gespeichert wird und an sehr warmen Tagen unerwünschte Aufheizung vermieden wird.


Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus durch optimale Dämmung

Eine Wärmedämmung verfolgt das Ziel, die Wohnräume eines Gebäudes entweder vor übermäßiger Erwärmung oder vor Abkühlung zu schützen. Mit einer Wärmedämmung soll erreicht werden, dass der Energiebedarf eines Gebäudes nachhaltig gesenkt wird. Die Heizkosten lassen sich mit einer gut funktionierenden Wärmedämmung dauerhaft und signifikant verringern. Natürlich bewahrt die Wärmedämmung auch vor den negativen Folgen von Frost. Die Wärme wird im Gebäude gehalten und entweicht nicht sinnlos nach Außen.

Durch die erheblich erhöhten Energiekosten, ist die Wärmedämmung zu einem beliebten Thema geworden. Eine Wärmedämmung dient als Hitzeschutz im Sommer und sorgt für angenehme Wärme in der kalten Jahreszeit. Die Wärme wird optimal im Wohngebäude gehalten und wesentlich wirtschaftlicher genutzt.

Bei der Wärmedämmung unterscheidet man grundsätzlich zwischen Maßnahmen im Bereich der Außen-, Innen und Kerndämmung. Je nach Bauweise eines Einfamilienhauses werden unterschiedliche Materialien für die Wärmedämmung verwendet. Zu einem Optimum kommen die zur Dämmung eingesetzten Maßnahmen, wenn die Immobilien danach als Niedrigenergiehaus eingestuft werden kann.